Starthilfe für Existenzgründer im Landkreis Main-Spessart

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Wer wird Nachfolger?

Sohn oder Nachfolger? - Vater oder Unternehmer?

Bei der Nachfolge innerhalb des Familienunternehmens kann die Eltern-Kind-Beziehung nicht außen vor gelassen werden.

  • Will der Sohn, will die Tochter tatsächlich aus eigenem Antrieb die Nachfolge antreten?
  • Oder wurden sie frühzeitig auf diese Rolle festgelegt, ohne eine Möglichkeit zu haben, der Entscheidung ihrer Eltern zu widersprechen?
  • Kann sich der Juniorunternehmer gegen die Autorität der Eltern durchsetzen?
  • Respektieren die Eltern die unternehmerischen Entscheidungen ihres Sohnes, ihrer Tochter?

Wenn diese Fragen nicht einvernehmlich geklärt sind, werden sie - und dann tatsächlich am falschen Ort und zu unpassender Zeit - in direkter und indirekter Form auftauchen und sich so Gehör verschaffen. Deshalb ist es empfehlenswert, schon im Vorfeld diese wichtigen Fragen gemeinsam zu besprechen und sich nicht vom Wunschdenken leiten zu lassen.

Der große Unbekannte

Bei einer externen Nachfolge lernen sich Nachfolger und Unternehmer erst im Rahmen der Übertragung kennen. Sie können also als Geschäftspartner aufeinander zugehen und ganz sachlich alle notwendigen Punkte besprechen. Sie wissen dabei aber nicht, ob sie sich wirklich verstehen, wenn sie nicht gelernt haben, immer wieder Feedback einzuholen.

  • Sie wissen auch nicht, ob Ihr Gesprächspartner sich an Vereinbarungen hält.
  • Verfügt der Nachfolger tatsächlich über den notwendigen unternehmerischen Instinkt?
  • Schafft der Inhaber es, das Unternehmen „loszulassen"?

Zur besseren Einschätzung solcher Themen ist es sinnvoll, bei Gesprächen einen Dritten als Moderator einzubeziehen.

Vom Angestellten zum Chef

Wer als Angestellter das Unternehmen seines Chefs übernimmt, tritt in den dafür notwendigen Gesprächen nicht mehr als Angestellter, sondern als gleichberechtigter Geschäftspartner auf. Das heißt, er kann und muss seinem Gegenüber womöglich auch widersprechen. Kein einfacher Rollenwechsel, auch nicht für den Inhaber. Denn der muss lernen, in seinem bislang weisungsabhängigen Angestellten seinen zukünftigen Nachfolger zu sehen und dessen Entscheidungen zu akzeptieren.

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