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Juni 2014

Schaufensterauslagen müssen nicht immer mit Preisangaben versehen werden

Werden komplexe Produkte zu reinen Werbezwecken in einem Schaufenster präsentiert,  müssen diese nicht mit Preisschildern versehen werden. Dies geht aus einem  aktuellen Urteil des Landgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 12 O 630/12 U). Ein  Hörgeräte-Akustiker hatte in seinem Schaufenster Hörgeräte ohne Preisangabe ausgelegt. Diese waren auf zwei Säulen angebracht.

Auf der linken Säule waren sog. "Im-Ohr-Hörgeräte" und auf der rechten sog. "Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte" platziert. Ein Wettbewerbsverein klagte gegen diese  Vorgehensweise. Seiner Meinung nach handelte es sich bei der ausgestellten Ware um ein konkretes Angebot, welches laut  Preisangabenverordnung mit einem Preis zu versehen ist.

Das Gericht wies die Klage ab. Bei den ausgestellten Hörgeräten handelte es sich nicht um ein konkretes Angebot sondern lediglich um Werbung, welche auch ohne Angabe von Preisen zulässig ist. Der Kunde kann die ausgestellte Ware nicht 1 : 1 erwerben. Vielmehr müssen die Hörgeräte individuell angepasst werden, so die Richter. 

 

 

 

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