Starthilfe für Existenzgründer im Landkreis Main-Spessart

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Mai 2011

Das gehört in das Impressum

An das Impressum stellt der Gesetzgeber inhaltliche und technische Voraussetzungen. Dabei wird die technische Vorgabe oft vernachlässigt. Nur wer alle vorgeschriebenen Inhalte des Impressums als Text auf der Website hinterlegt, handelt abmahnsicher.

Das gehört in das Impressum

Name und Rechtsform der Firma
  • Gewerbetreibende ohne Handelsregistereintrag müssen immer mit vollem Vor- und Zunamen auftreten.

  • Bei der GbR sind die Vor- und Zunamen aller Gesellschafter aufzuführen.
  • Handelt es sich nicht um einen Einzelunternehmer, muss neben Vor- und Zuname des Vertretungsberechtigten auch die Rechtsform erwähnt    werden. Für Einzelkaufleute z. B. „e. K.", für eine Offene Handelsgesellschaft „OHG".

Ladungsfähige Anschrift
  •
Straße
  • PLZ, Ort
  • E-Mail
Achtung: Ein Kontaktformular im Impressum genügt nicht den Pflichtendes § 5 Abs. 1 Nr. 2 Telemediengesetz. Die E-Mail-Adresse muss zwingend
angegeben werden.
Hinweis: Die Angabe der Telefonnummer ist nicht zwingend erforderlich. Die Anforderung, dass das Impressum eine Möglichkeit der schnellen, elektronischen Kontaktaufnahme anbieten muss, ist durch die Veröffentlichung der E-Mail-Adresse gegeben. 

Vertretungsberechtigter
Der Vertretungsberechtigte muss immer mit vollem Vor- und Zunamen genannt werden.
Bei Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind:

 • Registergericht
 • Registernummer
Bei Unternehmen, die umsatzsteuerpflichtig sind:
 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 0000000
Bei Homepages, die journalistisch-redaktionelle Texte beinhalten:
  • Benennung eines inhaltlich Verantwortlichen, gemäß § 10 Abs. 3 Mediendienste-Staatsvertrag, mit vollständiger Anschrift
Besondere Vorschriften
  •
Besondere Vorschriften gelten für Unternehmen, die für ihre gewerbliche Tätigkeit eine behördliche Zulassung benötigen, also z. B.Gaststätten, Makler, Bauträger. etc. Sie müssen die zuständige Aufsichtsbehörde angeben.
  • Freiberufler (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und Ärzte) müssen in ihrem Impressum die Kammer angeben, der sie
angehören. Darüber hinaus ist die Angabe der gesetzlichen Berufsbezeichnung und des Staates vorgeschrieben, in dem die Berufsbezeichnung verliehen wurde.

  Außerdem müssen Freiberufler einen Hinweis auf die für ihren Berufgeltenden berufsrechtlichen Regelungen angeben sowie einen Link,
über den diese Regelungen abrufbar sind.

April 2011

KfW fördert auch Unternehmensgründungen aus dem Meister-Bafög

Verbessern Sie Ihre berufliche Qualifikation durch geeignete Fachveranstaltungen, z.B. bilden Sie sich zum Handwerksmeister weiter, gewährt Ihnen die KfW unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von 30,5% auf die Ausbildungskosten (Meister-Bafög). Den Rest der Kosten (also 69,5%) können Sie oft über ein KfW-Darlehen finanzieren.
Schließen Sie die Ausbildung dann mit Erfolg ab und / oder gründen Sie ein Unternehmen und beschäftigen Sie auch noch Mitarbeiter sind weitere unterschiedliche Nachlässe bei der Rückzahlung des Darlehens möglich.
Infos dazu finden Sie unter diesem Link
Die Anträge auf Förderung durch das Meister-Bafög werden von den Ämtern für Ausbildungsförderung der Kommunen bearbeitet und geprüft. 
Die Ansprechpartnerinnen für den Landkreis Main-Spessart erreichen Sie unter Tel. 09353-793118

April 2011

Jeder zweite Gründer ist Dienstleister

GRÜNDUNGEN IM AUFWIND   Mainfranken hat Gründungspotenzial. Zu dieser Aussage kommt die IHK Würzburg-Schweinfurt angesichts der neuesten Gründungsstatistik. Die Zahl der Gründungen in Mainfranken hat im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 8.891 Unternehmen zugenommen. Davon entfielen sieben Prozent auf Geschäftsübernahmen und zehn Prozent auf Neuansiedlungen durch Zuzug aus anderen Regionen.
„Die Anzahl der Notgründungen ist erheblich zurückgegangen. Heute macht sich ein Gründer selbstständig, weil er will, nicht weil er muss', betont Erich Helfrich, Leiter des IHK-Fachbereichs „Starthilfe und Unternehmensförderung". Besonders erfreulich sei, dass gleichzeitig die Zahl der Betriebsschließungen um ein Prozent auf 7.054 Betriebe abgenommen habe. Damit sei der positive Gründersaldo in Mainfranken (Anmeldungen minus Abmeldungen) von 18 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.


Positiver Gründersaldo von 21 Prozent
Vom Konjunkturaufschwung des Jahres 2010 hat bei den mainfränkischen Existenzgründern vor allem die Branche Dienstleistungen profitiert. 5.031 Anmeldungen wurden hier vorgenommen, eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als jeder zweite Gründer (56 Prozent) entschied sich für die Dienstleistungsbranche und zwar besonders für unternehmensnahe Geschäftszweige wie Verkehr und Lagerei (plus 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und technische Dienstleistungen (plus 13 Prozent).
Die Informations- und Kommunikationsbranche behielt ihre Anziehungskraft auf hohem Niveau. Auch das Baugewerbe konnte seine Attraktivität für Gründer deutlich steigern (plus 27 Prozent). Dagegen sahen weniger Gründer ihre Erfolgschancen im Gastgewerbe (minus fünf Prozent) und im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich (minus zwölf Prozent). Weniger Anmeldungen gab es auch im Handel (minus fünf Prozent) und im verarbeitenden Gewerbe (minus vier Prozent).


Mut für neue Geschäftsideen
Viele mainfränkische Gründer positionieren sich in stark vom Wettbewerb geprägten Marktstrukturen, etwa bei Transporten oder im Internethandel. Andere wollen von sich wandelnden Märkten profitieren. „Marktnischen und Markttrends bieten häufig gute Einstiegsmöglichkeiten und Erfolg versprechende Perspektiven", weiß der IHK-Gründungsexperte. Diese zu finden sei jedoch nicht einfach und erfordere neben Kreativität analytisches Denken und Durchhaltevermögen. Dabei seien nicht nur technische Ideen und Entwicklungen Erfolg versprechend. Auch die Analyse von Prozessen in einer Lieferkette oder eines Produktionsverfahrens könnten Ideen für eine dazwischen geschaltete Dienstleistung ergeben. Manchmal führten auch Dienstleistungen aus dem Ausland, die auf die deutsche Mentalität abgestimmt wurden, zum Erfolg. Wer eine fertige Geschäftsidee aufgreifen möchte, sei möglicherweise bei einem Franchisegeber gut aufgehoben. Aber entscheidend sei ein Erfolg versprechendes Konzept.

Februar 2011

Vorsicht bei jeglichen Altersanspielungen in Stellenausschreibungen auch in der Selbstdarstellung

Bei einem erneuten Fall zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entschied das Landesarbeitsgericht Hamburg (Az.: 5 Sa 14/10) erstmals, dass bei den Stellenausschreibungen jegliche Anspielung auf das Alter auch in der Selbstdarstellung diskriminierend wirken. Wenn Sie sich z. B. als ein „junges Team" bezeichnen, kann sich ein älterer Bewerber durch diese Äußerung ausgeschlossen fühlen. Vermeiden Sie also in Zukunft jegliche Anspielungen auf das Alter und andere diskriminierende Äußerungen in Ihrer Stellenausschreibung, nicht nur bei der gesuchten Person, sondern auch in der Beschreibung des Arbeitsplatzes.

Februar 2011

Altersvorsorge für den bei Ihnen im Unternehmen angestellten Lebenspartner erhöhen und dabei Steuern sparen

Ist Ihr Lebenspartner bei Ihnen als 400-€-Kraft beschäftigt, so können Sie für ihn in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Vereinbaren Sie dabei mit ihm eine Arbeitszeitverlängerung und zahlen Sie anstatt der Lohnerhöhung (da ansonsten Überschreitung der 400-€-Grenze) in die Altersvorsorge ein. Somit sorgen Sie als Arbeitgeber für die Altersvorsorge Ihres Partners und können die Zahlungen als Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen. Diese Regelung gilt nicht nur für den Lebenspartner sondern für all Ihre 400-€-Kräfte, ist aber besonders für angestellte Lebenspartner interessant. Sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Steuerberater.

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