Starthilfe für Existenzgründer im Landkreis Main-Spessart

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März 2012

Die beliebtesten Manipulationstechniken von Kunden

Sichern Sie sich Ihre Zahlungseingänge

Im vergangenen Jahr haben sich verschiedene deutsche Fachhochschulen mit dem Thema Käuferverhalten beschäftigt. Eines der Ergebnisse: Kunden werden immer trickreicher, wenn es darum geht, Vorteile durchzusetzen und Preisnachlässe zu erzielen - selbst dann, wenn Sie als Auftragnehmer den Auftrag gut ausgeführt oder die Ware fehlerfrei geliefert haben. Ein Fall aus dem wahren Leben: Ein unzufriedener Kunde meldet sich bei Ihnen telefonisch. Eigentlich beschwert er sich nur über eine Kleinigkeit. Doch er tut so, als wäre eine Katastrophe passiert. Sie wissen genau: Seine (Schein-)Argumente sind unfair. Aber in dem Moment fallen Ihnen gerade nicht die richtigen Worte ein, mit denen Sie das Gespräch versachlichen könnten. Möglicherweise bringt der Kunde Sie soweit, dass Sie ihm einen Preisnachlass versprechen. Nachträgliche Preisnachlässe zu bekommen, Zugeständnisse von Ihnen zu erhalten - das sind häufig die Ziele hinter solchen Anrufen. Lassen Sie sich auf diese „Spielchen" nicht ein. Begegnen Sie übertriebenen Anschuldigungen sachlich und bleiben Sie dabei immer freundlich.

März 2012

Gute Neuigkeiten für Gründer

Kürzlich stellte der Bundesfinanzhof fest, dass Gründern bei der Berechnung der Umsatzgrenze von 17 500 Euro pro Jahr für die Kleinunternehmerregelung die sogenannten geldwerten Vorteile für die private Nutzung betrieblicher Gegenstände (z.B. Pkw oder Telefon) nicht zu berücksichtigen sind.

Laut einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes können auch gründungswillige Arbeitslose im Rahmen Ihrer Vorbereitungen auf die künftige Selbstständigkeit die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich als Werbungskosten geltend machen, wenn ihnen dieser Werbungskostenabzug künftig auch als Unternehmer zustehen würde.

Wir empfehlen Interessierten sich bei Fragen oder weiteren Infos zu diesen Themen an ihre Interessensvertretungen (IHK, Handwerkskammer oder das Institut der Freien Berufe) oder eine Steuerberatung zu wenden.

Februar 2012

Verteilung von Prospekten auf Straßen und Plätzen ist rechtswidrig

Für die Verteilung von Werbung (z.B. Prospekte, Flyer oder Visitenkarten) auf öffentlichen Straßen und Plätzen ist eine Genehmigung des Ordnungsamtes, auf privaten Plätzen die des Eigentümers notwendig.
Laut Gerichtsurteil des OLG Düsseldorf geht das Verteilen von Werbung über den Gemeingebrauch der Straße hinaus.
Wir empfehlen sich bei Fragen an Ihre Interessensvertretung, die IHK, die Handwerkskammer oder das Institut der Freien Berufe zu wenden.
Februar 2012

Bei unseriösen Branchenbucheinträgen schnell handeln

Nehmen Sie aus Unachtsamkeit ein unseriöses Branchenbuchangebot an, sollten Sie sofort handeln und das Angebot unverzüglich anfechten.
Das Amtsgericht Düsseldorf entschied Ende 2011 das ein Zeitraum von 14 Tagen zu lang für eine solche Anfechtung ist.
Wir empfehlen allen Betroffenen sich an Ihre Interessensvertretungen (IHK, Handwerkskammer oder Institut der Freien Berufe) oder einen Rechtsanwalt zu wenden.
Dezember 2011

Bei Prospektwerbung ist immer Impressum erforderlich

Wer seine Waren in einem Prospekt bewirbt, muss stets seine vollständige Geschäftsanschrift sowie Firmierung inklusive der Rechtsform mit angeben. Die einfache Angabe einer Internetadresse reicht nicht aus.
Gleiches gilt dabei für Ihre Projektpartner. Wer dagegen verstößt, handelt wettbewerbswidrig so das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az.: I-4 W 84/11).
In einem Werbeprospekt muß demnach der Händler so viele Informationen zum eigenen Unternehmen preisgeben, dass der Verbraucher ohne Schwierigkeiten mit ihm in Kontakt treten kann. Die gleiche Bestimmung gilt auch für Projektpartner (z.B. zur Finanzierung des Werbeprospektes).
Wir empfehlen allen sich bei Fragen und für weitere Informationen an Ihre Kammern oder Interessensverbände (z.B. IHK, Handwerkskammer oder Institut der Freien Berufe) zu wenden.

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