Starthilfe für Existenzgründer im Landkreis Main-Spessart

Mitgliederbereich

Finanzierung

Die typischen Fehler bei der Finanzierung

  • Zu hohe Fixkostenbelastung
  • Bei Betriebsübernahme: zu hoher Übernahmepreis
  • Unterschätzung des Betriebsmittelbedarfs (z.B. Werkzeug, Büroeinrichtung)
  • Hohe Personal- und Personalnebenkosten
  • Diskrepanz zwischen Umsatzentwicklung und Personalkostensteigerung
  • Überschreitung des Finanzbudgets durch nicht eingeplante zusätzliche Investitionen
  • Wettbewerbsbedingte Preise, die unter den Kosten liegen
  • Zu hohe Abhängigkeit von Kunden (ein Großkunde) und Lieferanten
  • Vernachlässigung des Rechnungswesens
  • Zu schmale Eigenkapitalbasis
  • Chronische Mittelknappheit, die zu ständiger Kreditüberziehung führt
  • Hergabe letzter Kreditsicherheiten, die dann zur Finanzierung des Umsatzwachstums fehlen
  • Hausbank verweigert Anschlusskredite zur Ausweitung der Umsatztätigkeit, weil z.B. nicht rechtzeitig mit der Bank verhandelt wurde
  • Überschätzung der Zahlungsmoral von Kunden mit der Folge hoher geplanter Außenstände
  • Öffentliche Finanzierungshilfen nicht beantragt bzw. Kombinationsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft
  • Verwendung kurzfristiger Kredite (Kontokorrent) für die Finanzierung langfristiger Investitionen

Wie viel Geld habe ich selbst? - Eigenkapitalquellen

Nachdem Sie Ihren Kapitalbedarf festgestellt haben, müssen Sie sich um die Finanzierung kümmern. Geldquelle für Ihr Unternehmen ist:

  • Eigenkapital - Ihr eigenes Geld und Beteiligungskapital
  • Fremdkapital - Bankkredite, öffentliche Fördermittel

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Wie erhalte ich zusätzliches Geld? - Fremdkapital

Wenn Sie die Höhe Ihres Eigenkapitals kennen, werden Sie feststellen, dass Sie zusätzliches Geld benötigen, also Fremdkapital, sprich: Kredite, als Bankkredit oder öffentlicher Förderkredit.

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Leasing - Mieten statt kaufen

Sie müssen nicht unbedingt Ihre sämtlichen Betriebsanlagen kaufen. Sie können Sie auch mieten. Man nennt dieses Verfahren Leasing.

 Diese Art der Anlagenfinanzierung kann für Sie unter Umständen dann vorteilhaft sein, wenn

  • Eigenkapital knapp ist,
  • der Anlagegegenstand nur für eine bestimmte Zeit benötigt wird,
  • die Gefahr des schnellen technischen Veralterns besteht oder
  • der Anlagegegenstand erst auf seine Eignung geprüft werden soll.

Leasing ist dabei mehr als bloßes Mieten eines bestimmten Wirtschaftsgutes.

Je nach Art eines Leasingvertrages können Sie:

    • das Wirtschaftsgut zu einem vereinbarten Zeitpunkt zurückgeben und durch ein neues ersetzen oder
    • nach Eintreten des vereinbarten Zeitpunkts das Wirtschaftsgut nach Ablauf des Leasingvertrages auch erwerben oder von einem Dritten erwerben lassen. Beides würde durch eine Kaufoption gewährleistet. Falls sich bei einer Veräußerung an einen Dritten ein Mehrerlös gegenüber dem vertraglich festgelegten Restwert ergäbe, könnten Sie hieran beteiligt werden.

    Leasing ist freilich kein Allheilmittel und kein Patentrezept. An Ihre Kreditwürdigkeit als Leasingnehmer werden ähnlich Bedingungen wie bei einer klassischen Fremdfinanzierung gestellt.

    Leasing macht vor allem dann Sinn, wenn:

      • es sich um Wirtschaftsgüter handelt, die einem schnellen technologischem Wandel unterliegen wie EDV oder Multimedia,
      • Eigenkapital für andere Geschäftszwecke geschont werden soll und
      • von vorneherein schon erhebliche Gewinne zu erwarten sind.

      Dann können die als Betriebsausgaben voll abzugsfähigen Leasingraten zu höheren Einsparungen an Einkommenssteuer als Zinsen von normalen Finanzierungsdarlehen führen.

      Sicherheiten und Bürgschaften

      Existenzgründer und Unternehmer benötigen Kredite, um den Aufbau oder die Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu finanzieren. Die Kreditinstitute verleihen aber nur dann Geld, wenn sie sicher sind, dieses Geld auch zurückzubekommen. 

      Diese Gewissheit erhalten sie letztendlich durch:

      Sicherheiten, die der Kreditnehmer stellt. Was von Banken und Sparkassen allgemein als Sicherheiten akzeptiert und gewünscht wird, hat das Bundesministerium für Wirtschaft in Gesprächen mit unterschiedlichen Kreditinstituten ermittelt.

      • Bürgschaften, die von privaten oder institutionellen Bürgen übernommen werden. Für viele Existenzgründer und Unternehmen, die einen Kredit benötigen, kommen hier die Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbanken in Betracht.
      • eine Beschränkung der Haftung für geliehene Gelder aus öffentlichen Förderprogrammen (Haftungsfreistellung)

      Gründerzuschuss und Einstiegsgeld

      Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit

      Laut kfw-Gründungsmonitor erfolgte 2012 fast jede 4. Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit. Dabei können Arbeitslose im ALG I-Bezug mit dem Gründungszuschuss gefördert werden. ALG II-Empfänger, die sich selbständig machen möchten, können ein Einstiegsgeld beantragen. Beide Förderungen werden nur bei einer positiven Tragfähigkeitsprüfung gewährt.

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